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28. April 2016: 30 Jahre nach der Katastrophe - Tschernobyl ist bis heute ein Mahnmal

„Tschernobyl zeigt uns, dass der Beschluss, aus der Kernenergie auszusteigen, der Richtige war. Bei der Kernenergiegewinnung gibt es keine hundertprozentige Sicherheit“, erklärt Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers zum 30. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in der Ukraine.

Auf den Tag genau heute vor 30 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich nahe der ukrainischen Stadt Prypjat die Katastrophe, die in aller Deutlichkeit die Gefahren der atomaren Energiegewinnung aufzeigte und noch heute als stilles Mahnmal an die Risiken der Kernenergie erinnert.

„Aufgrund eines missglückten Sicherheitstests explodierte der Kernreaktor Tschernobyls, wodurch große Mengen radioaktiver Stoffe entweichen konnten. Dieses Unglück forderte tausende Opfer, die an den Spätfolgen zu hoher Strahlenbelastung starben – das war das Ende der Überzeugung, Atomenergie sei sicher“, sagt Schröder-Ehlers.

„Noch heute, 30 Jahre nach dem Unglück, sind die Folgen vereinzelt spürbar. Pilze und Wild in Teilen Bayerns weisen zu hohe Strahlungswerte auf, sollten daher nicht verzehrt werden. Das ist das traurige Vermächtnis von Tschernobyl“, betont Schröder-Ehlers.

Vor allem den sogenannten „Liquidatoren“, also den Arbeitern, die unmittelbar nach der Explosion das Leck am Reaktor abdichten mussten, gebührt weltweiter Dank. „Unsere Gedanken sind heute bei den unzähligen Opfern und Hinterbliebenen dieser Katastrophe“, so Schröder-Ehlers.

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